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Anlagengrößen – Österreich

Neben den Nenngrößen an sich haben wir erstmals auch Daten über die Anlagengrößen und Anzahl der vorhandenen Lok- und Waggon-Modelle erfasst. Erwartungsgemäß steigt mit zunehmender Nenngröße auch die durchschnittliche Anlagengröße. Umgekehrt verhält es sich mit der Anzahl von Fahrzeugmodellen. Die Großspuren haben hier deutlich weniger Mo-delle, was zum Teil sicher an den höheren Kosten und dem größeren Platzbedarf liegen dürf-te.

Den Begriff Perzentil hatten wir oben schon eingeführt. Die Spalten 4 und 5 sind demnach so zu interpretieren, dass 80% der Anlagenflächen zwischen diesen beiden Werten liegen.


Um verlässliche Aussagen zu treffen wurden nur Antworten berücksichtigt, die sich eindeutig einer Nenngröße zuordnen ließen. So konnten wir nur die Daten von Anlagenbesitzern be-rücksichtigen, die nur eine Baugröße haben bzw. die unterschiedlichen Größen explizit an-gaben. Dadurch verringerte sich natürlich die Anzahl der nutzbaren Daten. Für verlässliche Aussagen wird in der Statistik ein Minimum von 30 Datensätzen benötigt, daher konnten nur die Spuren N und H0 für Österreich ausgewertet werden.

Tab.: Anlagengrößen - Österreich

Tab.: Anlagengrößen – Österreich

Anlagengrößen – Deutschland

Neben den Nenngrößen an sich haben wir erstmals auch Daten über die Anlagengrößen und Anzahl von Lok- und Waggon-Modellen erfasst. Erwartungsgemäß steigt mit zunehmender Nenngröße auch die durchschnittliche Anlagengröße, unabhängig von der Anlagenform. Umgekehrt verhält es sich mit der Anzahl von Fahrzeugmodellen. Die Großspuren haben hier deutlich weniger Modelle, was zum Teil sicher an den höheren Kosten und dem größeren Platzbedarf liegen dürfte. Konkrete Aussagen


Den Begriff Perzentil hatten wir oben schon eingeführt. Die Spalten 3 und 4 sind demnach so zu interpretieren, dass 80% der Anlagenflächen zwischen diesen beiden Werten liegen.

Tab.: Anlagengrößen - Deutschland

Tab.: Anlagengrößen – Deutschland

Einkaufsquellen und Beurteilung Fachhandel – Schweiz

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Umfrage galt den Einkaufsquellen. Wo kaufen Modell-bahner ein? Wie beurteilen Sie Ihren Fachhändler in Bezug auf verschiedene Kriterien? Wie viele kaufen im Internet bzw. kaufen nicht online? Welches sind die Gründe hierfür?

Abb.: Einkaufsquellen der Modelleisenbahner - Schweiz

Abb.: Einkaufsquellen der Modelleisenbahner – Schweiz

Unsere Umfrage zeigt, dass auch Ende 2004 der Fachhandel mit großem Vorsprung nach wie vor die dominierende Quelle für den Einkauf ist. 87,3 % der Probanden gaben an, u.a. beim Fachhändler Ihre Waren zu beziehen. Das mag zum einen an einer tiefen Bindung zwischen langjährigen Modellbahnern und dem Fachhändler, zum anderen in der hohen Beratungsintensität des technischen Produktes Modellbahn liegen. Die Quote entspricht damit der aus Deutschland.


Während in Deutschland die Online-Auktionen auf Platz zwei liegen, kaufen die Schweizer eher auf Flohmärkten und Messen, gefolgt vom Versandhandel. Der Kauf von Modelleisenbahn Produkten über das Internet ist bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Nur jeder vierte Befragte gab an, im Onlinehandel und/oder bei Online-Auktionen Modellbahnartikel zu kaufen.

Abb.: Bewertung des Fachhandels durch seine Kunden

Abb.: Bewertung des Fachhandels durch seine Kunden

Die Reihe „Rang“ gibt den aus der Durchschnittsnote für den Spaltenkopf abgeleiteten Rang an. So beurteilen unsere Umfrageteilnehmer die Beratungskompetenz ihres Händlers am besten. Am schlechtesten werden das Produktsortiment und die Ladeneinrichtung bewertet.

Zusammenfassend kann man feststellen, das der überwiegende Teil der Modellbahner vor allem beim Fachhändler einkauft und mit seinen Dienstleistungen zum Großteil zufrieden ist. Selbst von Modellbahnern, die nicht oder nur selten beim Fachhändler einkaufen, bekommt er noch eine positive Bewertung.

Um seine Position zu stärken, muss der Fachhandel vor allem an der Interaktion mit dem Kunden arbeiten. Insbesondere an den Punkten Beratung, Dienstleistungen und Bestellwesen, letzteres sicher in Zusammenarbeit mit der Industrie. Diese Punkte sind bislang oft der größte Vorteil gegenüber der Online-Konkurrenz, die teils ohne den Fixkostenaufwand für ein Ladengeschäft günstiger anbieten kann.

Informationsquellen in Deutschland

In einer Frage wurden die Probanden gebeten, die Quellen zu markieren, über die sie sich über Modellbahn-Neuheiten informieren. Zählt man die Missing Values,  also jene, die diese Frage übersprungen haben, zu den Nicht-Informierten hinzu, dann ergibt sich eine Quote von 7,2 %. Anders ausgedruckt informieren sich fast 93 % aller Modellbahner über Modellneuheiten. Eine absolut hervorragende Quote.


Abb.: Informationsquellen - Deutschland

Abb.: Informationsquellen – Deutschland

Führende Quelle sind erwartungsgemäß die Fachzeitschriften. Sie erreichen 71,9% der Modellbahner. Auf den Plätzen 2+3 befinden sich Internetportale / -foren und die Internetseiten der Hersteller.

Einstiegsalter schweizer Modellbahner

In einer Frage wurden die Umfrageteilnehmer gebeten uns mitzuteilen, seit wie vielen Jahren sie sich mit dem Modellbahn-Hobby beschäftigen. Diese Daten wurden von der Analyse-Software in Klassen mit einer Breite von fünf Jahren eingeordnet. In der Klasse 0 bis 5 sind also die Modellbahner, die das Modellbahn-Hobby seit Anfang 2000 begonnen haben. Die folgende Tabelle zeigt diese Daten, ergänzt um eine Rückrechnung des Zeitraums. So haben seit dem Jahr 2000 drei Prozent der von uns befragten mit dem Modellbahnhobby begonnen. 21% der Befragten Schweizer beschäftigen sich maximal 20 Jahre mit dem Hobby, usw.

Tab.: Einstiegszeitraum - Schweiz

Tab.: Einstiegszeitraum – Schweiz



Durch einfache Subtraktion der Dauer vom Alter lässt sich berechnen, in welchem Lebensalter die Modellbahner mit dem Hobby begonnen haben:

Tab.: Einstiegsalter - Schweiz

Tab.: Einstiegsalter – Schweiz

Vergleicht man diese Daten mit denen aus der deutschen Umfrage fällt sofort der nahezu identische Verlauf der Kurve auf. Auch in der Schweiz begannen 2/3 (CH: 68,61 %) der Befragten im Alter bis 20 Jahren mit dem Modellbahnhobby (D: 71,27 %).

So gilt auch hier die Aussage aus der deutschen Analyse: Jugendarbeit ist für die Entwicklung der Modellbahn einer der wichtigsten Bausteine für einen dauerhaften Fortbestand des Hobbys. Bis zum Alter von 18 Jahren haben ca. 65 % der Schweizer Teilnehmer an unserer Umfrage mit der Modellbahn begonnen. Mit zunehmendem Alter geht der Anteil der Einsteiger kontinuierlich zurück. Bei der Personengruppe der über 40-Jährigen sind es nur noch 5,11 %.

Abb.: Einstiegsalter - Schweiz

Abb.: Einstiegsalter – Schweiz

Einstiegsalter österreichischer Modellbahner

In einer Frage wurden die Umfrageteilnehmer gebeten uns mitzuteilen, seit wie vielen Jah-ren sie sich mit dem Modellbahn-Hobby beschäftigen. Diese Daten wurden von der Analyse-Software in Klassen mit einer Breite von fünf Jahren eingeordnet. In der Klasse 0 bis 5 sind also die Modellbahner, die das Modellbahn-Hobby seit Anfang 2000 begonnen haben. Die folgende Tabelle zeigt diese Daten, ergänzt um eine Rückrechnung des Zeitraums. So haben seit dem Jahr 2000 9,8 Prozent der von uns befragten mit dem Modellbahnhobby begonnen. 31,8% der Befragten Österreicher beschäftigen sich maximal 20 Jahre mit dem Hobby, usw.

Tab.: Einstiegszeitraum - Österreich

Tab.: Einstiegszeitraum – Österreich



Auffällig ist hier der relativ starke Rückgang beim Hobbyeinstieg nach 1985. Auch hier ist wie in Deutschland eine Delle zu erkennen, seither steigen die Einsteigerzahlen wieder leicht an.

Tab.: Einstiegsalter - Österreich

Tab.: Einstiegsalter – Österreich

Durch einfache Subtraktion der Dauer vom Alter lässt sich berechnen, in welchem Lebensalter die Modellbahner mit dem Hobby begonnen haben:

Vergleicht man diese Daten mit denen aus der deutschen und der schweizer Umfrage fällt sofort der nahezu identische Verlauf der Kurve auf. Auch in diesen Ländern begannen 2/3 (D: 71,27% CH: 68,61 %) der Befragten im Alter bis 20 Jahren mit dem Modellbahnhobby. Der Wert von 65,73% für Österreich liegt dabei noch im Rahmen einer natürlichen statistischen Abweichung.

Abb.: Einstiegsalter - Österreich

Abb.: Einstiegsalter – Österreich

So gilt auch hier die Aussage aus den anderen Analysen: Jugendarbeit ist für die Entwick-lung der Modellbahn einer der wichtigsten Bausteine für einen dauerhaften Fortbestand des Hobbys. Bis zum Alter von 18 Jahren haben ca. 66 % der österreichischen Teilnehmer an unserer Online-Umfrage mit der Modellbahn begonnen. Mit zunehmendem Alter geht der Anteil der Einsteiger kontinuierlich zurück. Bei der Personengruppe der über 40-Jährigen sind es nur noch 4,5 %.