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Eisenbahnepochen in Österreich

Neben den Nenngrößen wurde auch eine Frage gestellt, welche Epochen als Vorbild nachge-baut bzw. gesammelt werden. Da die Befragten wieder die Möglichkeit der Mehrfachantwort hatten, ist die Summe der Prozentzahlen größer als 100.

Am stärksten verbreitet sind in Österreich die Modellbahnepochen IV mit 42,3 %, Epoche III mit 38,0 % und V mit 34,9 %. 42,6 % der befragten Modellbahner gaben an, nicht nach Vorbild einer Epoche zu bauen bzw. zu sammeln.

Abb.: Eisenbahnepochen - Österreich

Abb.: Eisenbahnepochen – Österreich



Hier ergeben sich auch die Unterschiede zum deutschen Markt. Während Epochen I, II und IV nahezu identisch sind, achten in der Schweiz deutlich weniger auf Epochen (47,5% statt 36,5%). Ebenfalls gibt es Unterschiede bei Epoche III. In der Schweiz sind es vergleichswei-se wenige 28,1%, in Deutschland 45,2%. Dagegen ist Epoche V mit 30,9% (D: 19,8%) deutlich stärker verbreitet.

Betrachtet man die Modellbahner, die ausschließlich in den Epochen I-III, also in der Dampf-zeitära, bauen und sammeln, so kommen diese insgesamt auf lediglich 11,2 % (D: 44,4% CH 17,1%). Die Modellbahner, die ausschließlich auf moderne Fahrzeuge setzen und Epoche IV und V bauen, kommen auf 32,9 % (D: 34,5% CH: 38,9%). Die restlichen 56,5 % (D: 21,3% CH: 44,0%) bauen sowohl nach einer der Epochen I-III und mindestens einer der Epochen IV-V.

Eisenbahnepochen in Deutschland

Neben den Nenngrößen wurde auch eine Frage gestellt, welche Modellbahnepochen als Vorbild nachgebaut bzw. gesammelt werden. Da die Befragten wieder die Möglichkeit der Mehrfachantwort hatten, ist die Summe der Prozentzahlen größer als 100.


45,2 % aller Modellbahner sammeln bzw. bauen nach Vorbild der Epoche III. Ohne Vorbild einer Epoche bauen und sammeln 36,5 % der von uns befragten Modellbahner.

Abb.: Eisenbahnepochen - Deutschland

Abb.: Eisenbahnepochen – Deutschland

Betrachtet man die Modellbahner, die ausschließlich in den Epochen I-III, also in der Dampfzeitära, bauen und sammeln, so kommen diese insgesamt auf 44,4 %. Die Modellbahner, die ausschließlich auf moderne Fahrzeuge setzen und Epoche IV und V bauen, kommen auf 34,5 %. Die restlichen 21,3 % bauen sowohl nach einer der Epochen I-III und mindestens einer der Epoche IV-V.

Repräsentativität

Es gibt einen guten Grund, warum man Umfragen durchführt, nämlich der, dass man sich von einer Stichprobe Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit, in diesem Fall der Menge aller Modellbahner, erhofft. Deshalb ist die Frage nach der Repräsentativität, der Allgemeingültigkeit der Aussagen, natürlich ungemein wichtig.

Modellbahn Umfrage - Alle-MobahntypenUm sicher zu sein, die richtigen Antworten erhalten zu haben, wurden zwei Fragen zum Typ des Befragten gestellt. Über 99 % der Teilnehmer gaben an, sich mit der Modellbahn zu beschäftigen.


In der Statistik bezeichnet man Daten als repräsentativ, wenn „…jedes Element der Grundgesamtheit eine von Null abweichende Wahrscheinlichkeit hat, in die Stichprobe zu gelangen“. Ein entscheidender Punkt dieser Forderung ist das „Element der Grundgesamtheit“. Was ist die Grundgesamtheit? Wann wird eine Person zum Modellbahner? Muss er eine Anlage besitzen? Sollte er Sammler sein? Ist jemand, der sich nur mit Modellbahn-Literatur beschäftigt Modellbahner? Ist ein Familienvater, der zu Weihnachten das Schienenoval für seine Kinder aufbaut, Modellbahner?

Mit vertretbarem Aufwand ist es nicht möglich, absolut exakte Aussagen oder Analysen, die bis auf die Nachkomma-Stelle stimmen, zu erstellen. Davon nehmen wir uns als Marketing-Profis nicht aus. Was wir aber sagen können ist, dass die von uns ermittelten Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit dem derzeitigen Stand entsprechen. Auch wenn die letzte Nachkomma-Stelle nicht stimmen sollte, ändert sich nichts an den Grundaussagen.

Die Daten wurden in einem ersten Schritt um nachweisbar doppelte und einige „Spaßantworten“ bereinigt. Übrig blieben fast 9.000 Umfrageteilnehmer, womit wir eine hohe, signifikante Menge an Datensätzen haben, die uns verlässliche Aussagen erlauben.

Nenngrößen in der Schweiz

Betrachten wir zunächst die Verteilung der Nenngrößen im schweizerischen Markt. Da etwa jeder vierte Modellbahner mehr als eine Spurweite besitzt, ist die Summe der Prozentzahlen größer als 100. Wie zu erwarten ist die Spur H0 auch auf dem schweizerischen Modellbahn-Markt nach wie vor die dominierende Größe. In 4 von 5 Modellbahn-Haushalten stehen Bahnen dieser Baugröße. Nur 16% der Schweizer Modellbahner besitzen oder sammeln Spur N, knapp gefolgt von Spur 0 und Spur 2. Auf den Plätzen folgen Spur Z und Spur 1. Die TT-Bahnen haben in der Schweiz kaum Bedeutung. Andere Größen spielen in der Schweiz ebenfalls kaum eine Rolle. Die wenigen hier gemachten Angaben bezogen sich hauptsächlich auf die Wesa-Bahn (13mm), sowie 5″ und 7″.


Abb.: Nenngrößen - Schweiz

Abb.: Nenngrößen – Schweiz

Vergleicht man diese Daten mit den Ergebnissen aus anderen europäischen Ländern , ist erwähnenswert, dass die Baugröße N in der Schweiz mit 16,2% die geringste Verbreitung in Mitteleuropa aufweist. Hingegen ist die Spur 0 mit 12,8 % in der Schweiz überdurchschnittlich stark vertreten.

Gut 3/4 der Modellbahner konzentriert sich auf eine Nenngröße, jeder sechste besitzt eine zweite Nenngröße. Diese Verteilung stimmt statistisch mit den deutschen Daten überein. Die geringen Abweichungen erklären sich durch natürliche Schwankungen. In der Schweiz besitzen 92,3 % maximal 2 unterschiedliche Nenngrößen, in Deutschland ist diese Gruppe 93,7 % groß.

Tab.: Anzahl verschiedener Nenngrößen

Auffällig ist hier, verglichen mit den deutschen Daten, dass der Anteil der Normal- und Schmalspurbahner für H0 signifikant höher ist. In Deutschland erreicht diese Gruppe 11,6%, in der Schweiz sind es 40%. Noch deutlicher ist der Unterschied bei den Größen Z, N, 1 und 2. In Deutschland liegen die Werte bei 3,8%, 4,7%, 6,5% und 17,4%. In der Schweiz liegen die Werte teilweise um das 10-fache höher.

Tab.: Verteilung von Normalspur und Schmalspur

Tab.: Verteilung von Normalspur und Schmalspur

Die geringe Präsenz bei N und Z dürfte auch auf eine geringes Marktangebot, vor allem von einigen Kleinserienherstellern, zurückzuführen sein.

Werfen wir einen Blick auf die Verteilung der Nenngrößen unter Berücksichtigung von Altersklassen. Auch zukünftig wird H0 die dominante Größe in der Schweiz bilden. Auffällig sind aber zwei Trends. Bei Modellbahnern unter 30 Jahren sind die Spur 2 und N gleichauf. Die N-Bahner sind bei den jungen Befragten unter Durchschnitt vertreten, die Spur 2 Bahner liegen hingegen über dem Durchschnitt aller Befragten.

Abb.: Nenngrößen nach Altergruppen U30 und Ü60

Abb.: Nenngrößen nach Altergruppen U30 und Ü60

Nach diesen Daten scheint die Spur 0 zukünftig der große Verlierer zu sein. Ist in der Gruppe der Personen ab 60 Jahren der Anteil noch bei 18,8%, liegt er bei den unter 30-Jährigen nur noch bei 3,4%. Das ist gerade noch ein Fünftel. Das gleich Phänomen war bei der deutschen Analyse zu beobachten. Hier lag der Unterschied bei 4,3% (ab 60) zu 1,2% (unter 30).

Der Anteil der schweizerischen Modellbahner in dieser Umfrage, die sich maximal 5 Jahre mit dem Hobby beschäftigen (also ca. ab Januar 2000) beträgt 6,2%. Man darf hier aber keine Rückschlüsse auf die Allgemeinheit ziehen. Wie wir später noch sehen werden, beginnt der Großteil im Alter bis 20 Jahren mit dem Hobby. Diese Gruppe ist aber immer noch stärker im Internet vertreten als ältere Personen. Der wirkliche Wert kann also durchaus etwas niedriger sein. Diese Annahme wird unterstützt durch die Tatsache, dass der Anteil der Neu-Modellbahner (bis 5 Jahre) bei den Papierrückläufern aus dem Eisenbahn-Amateur nur 3,2% beträgt, bei der Online-Umfrage waren es jedoch 7,9%.

Abb.: Nenngrößen - Hobby-Einsteiger

Abb.: Nenngrößen – Hobby-Einsteiger

Ein Trend lässt sich hier trotzdem ablesen. Bei den großen Spuren fehlt der Nachwuchs. Zusammengerechnet erreichen 0, 1 und 2 bei den Neu-Modellbahnern 8,5 % gegenüber 31,3 % bei allen anderen. Auch wenn, wie bereits erwähnt, mit zunehmendem Alter eher auf größere Spuren zurückgegriffen wird, scheinen diese Segmente zur Zeit von der Substanz zu leben. Die hier tätigen Anbieter und Händler sollten ihre Anstrengungen zur Gewinnung von Neukunden merklich intensivieren.

Nenngrößen in Österreich

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Verteilung der Nenngrößen auf dem österreichischen Markt. Da etwa jeder vierte Modellbahner mehr als eine Spurweite besitzt, ist die Summe der Prozentzahlen größer als 100. Die Verteilung ist der in der ehemaligen Bundesrepublik sehr ähnlich. Die geringen Abweichungen beruhen auf normalen statistischen Schwankungen, sodass sich mathematisch kein Unterschied zwischen beiden Ländern aufzeigen lässt. Wie in allen Märkten ist auch in Österreich die Spur H0 die dominierende Größe. In 3 von 4 Modellbahn-Haushalten stehen Bahnen dieser Baugröße. Knapp jeder vierte Modellbahner besitzt oder sammelt Spur N, gefolgt von Spur 2. Auf den Plätzen folgen die Baugrößen Z, 0 und 1. Die TT-Bahnen spielen wie in der Schweiz und in Westdeutschland keine Rolle.


Abb.: Nenngrößen - Österreich

Vergleicht man diese Daten mit den Ergebnissen aus anderen europäischen Ländern , ist erwähnenswert, dass die Baugröße 2 in Österreich mit 12,7% die größte Verbreitung in Europa aufweist . Hingegen ist die Spur 0 mit 4,2% nach Deutschland (2,6%) am zweitschwächsten vertreten.

Die folgende Tabelle gibt an, wie viele verschiedene Nenngrößen die Modellbahner in unserer Umfrage besitzen. Gut 3/4 der Modellbahner konzentriert sich auf eine Nenngröße, jeder sechste besitzt eine zweite Nenngröße. Diese Verteilung stimmt statistisch mit den deutschen Daten überein. Die geringen Abweichungen erklären sich durch natürliche Schwankungen. In Österreich besitzen 92,9 % maximal 2 unterschiedliche Nenngrößen, in Deutschland ist diese Gruppe 93,7 % groß.

A-Nenngroessen-tab-anzahl

Tab.: Anzahl verschiedener Nenngrößen

Für die Analyse wurden nur die Datensätze von Modellbahnern analysiert, die sich ausschließlich mit einer Nenngröße beschäftigen, um Verzerrungen bei dem Ergebnis auszuschließen. Dadurch verringert sich die Zahl der verfügbaren Datensätze, sodass nur Aussagen für die Baugrößen N, H0 und 2 sinnvoll sind.

A-Nenngroessen-tab-spurweit

Tab.: Verteilung von Normalspur und Schmalspur

Bei den N-Bahnern ergeben sich die gleichen Daten wie in Deutschland (91,7% nur Normalspur). Bei den H0-Bahnern ergibt sich aber ein Unterschied. Der Anteil derjenigen, die nur Normalspur-Themen bauen, liegt mit 69% zwischen den Daten aus Deutschland (87%) und der Schweiz (56%). Entsprechend größer ist die Gruppe der Normal- u. Schmalspurbahner mit 31% (D: 12%; CH: 40%).

Werfen wir einen Blick auf die Verteilung der Nenngrößen unter Berücksichtigung von Altersklassen. Auch zukünftig wird H0 die dominante Größe in Österreich bilden. Bei Modellbahnern unter 30 Jahren sind nur die Baugrößen Z, N, H0 und 2 vertreten. Natürlich werden auch weitere Modellbahner unter 30 Jahren sich mit TT, 0 oder 1 befassen. Der Anteil scheint aber so gering zu sein, dass von diesen keiner an der Umfrage teilnahm.

A-Nenngroessen-Alter

Abb.: Nenngrößen nach Altergruppen U30 und Ü60

Nach diesen Daten scheint die Spur 0 zukünftig der große Verlierer zu sein. Ist in der Gruppe der Personen ab 60 Jahren der Anteil noch bei 19,4%, ist bei den unter 30-Jährigen kein Befragter mehr vertreten. Das gleiche Phänomen war auch bei der deutschen und der schweizer Analyse zu beobachten. Hier lag der Unterschied in Deutschland bei 4,3% (ab 60) zu 1,2% (unter 30) und in der Schweiz bei 18,8% (ab 60) zu 3,4% (unter 30).

Betrachten wir nun die Unterschiede zwischen denjenigen, die bis 5 Jahre das Hobby betreiben und denjenigen, die länger dabei sind. Daraus kann man erkennen, welche Größen in letzter Zeit eher in waren bzw. wer hier besseres Marketing geleistet hat.

Abb.: Nenngrößen - Hobby-Einsteiger

Abb.: Nenngrößen – Hobby-Einsteiger

Ein Trend lässt sich hier ablesen. Bei den großen Spuren fehlt der Nachwuchs. In unserer Umfrage haben 7,7% der Probanden angegeben, sich mit Spur 2 zu beschäftigen. Für die Größen 0 und 1 gab es keine Teilnehmer. Auch wenn, wie bereits erwähnt, mit zunehmendem Alter eher auf größere Spuren zurückgegriffen wird, scheinen diese Segmente zur Zeit von der Substanz zu leben. Die hier tätigen Anbieter und Händler sollten ihre Anstrengungen zur Gewinnung von Neukunden merklich intensivieren.

Nenngrößen in Deutschland

 

Betrachten wir zunächst die Verteilung der Nenngrößen im deutschen Markt. Da etwa jeder fünfte Modellbahner mehr als eine Spurweite besitzt, ist die Summe der Prozentzahlen größer als 100 (siehe hierzu auch Tabelle 1: Mehrfache Nenngrößen – Deutschland – alle Modellbahner).

Abb.: Nenngrößen - Deutschland

Wie zu erwarten ist die Spur H0 nach wie vor die dominierende Größe auf dem deutschen Modellbahn-Markt. In mehr als 2/3 aller Modellbahn-Haushalte stehen Bahnen dieser Nenngröße. Knapp jeder 4. Modellbahner besitzt oder sammelt Spur N und gut jeder Zehnte schwört auf die kleinste bzw. größte serienmäßig hergestellte Modellbahn.
Um der unterschiedlichen Historie bzgl. der in der ehemaligen DDR weit verbreiteten Nenngröße TT gerecht zu werden, betrachten wir später noch die Gleissysteme der alten und neuen Bundesländer separat.

Andere Nenngrößen spielen in Deutschland keine Rolle. Die wenigen hier gemachten Angaben bezogen sich hauptsächlich auf die Spur S, die Spur 7 sowie die nicht zu eigentlichen Modellbahnmarkt gehörenden Bahnen von Lego, Playmobil und Brio.

D-Nenngroessen-Ost-West

Nenngrößen – Deutschland – alte und neue Bundesländer

Einen großen Unterschied gibt es nach wie vor zwischen den alten und neuen Bundesländern, zumindest was die Nenngrößen in der Modellbahn angeht. Im Osten ist TT mit über einem Drittel Marktanteil die zweitstärkste Größe und verweist die Spur N und Spur 2 deutlich auf die Plätze. Im Westen hingegen spielt TT auch heute mit 2,8 % so gut wie keine Rolle und liegt nur knapp vor der Spur 0.

Die folgende Tabelle gibt an, wie viele verschiedene Nenngrößen die Modellbahner in unserer Umfrage besitzen. Gut 3/4 der Modellbahner konzentriert sich auf eine Nenngröße, jeder sechste besitzt eine zweite Nenngröße.

Tab.: Anzahl verschiedener Nenngrößen

Tab.: Anzahl verschiedener Nenngrößen

Neben der Nenngröße haben wir die Umfrageteilnehmer auch nach der Spurweite gefragt. Aufgrund der zahlreichen Spurweiten, die erhältlich sind, haben wir diese nicht weiter unterteilt. So wurde unter H0 auch H0e, H0m usw. erfasst.

Tab.: Verteilung von Normalspur und Schmalspur

Tab.: Verteilung von Normalspur und Schmalspur

Bei den Tischbahnen sind Schmalspuren immer noch ein Nischenthema und finden dann oft als Nebenbahn ihre Berechtigung. Die geringe Präsenz bei N und Z dürfte auch auf eine geringes Marktangebot, zurückzuführen sein.

Werfen wir einen Blick auf die Verteilung der Nenngrößen unter Berücksichtigung von Altersklassen. Auch zukünftig werden H0 und die Spur N Ihre Plätze behaupten. Auffällig ist aber, dass bei Modellbahnern unter 30 Jahren die Nenngröße TT die drittstärkste Gruppe bildet. Hingegen verlieren die Großspuren 0, 1 und 2 anscheinend an Bedeutung. Bei den U30 kommt sie zusammen auf 13,9 %, bei den ab 60 sind es 25,5 %.

Abb.: Nenngrößen nach Altergruppen U30 und Ü60

Abb.: Nenngrößen nach Altergruppen U30 und Ü60

Die folgende Grafik zeigt einen Vergleich der relativen Verteilung von Modellbahnern, die bis einschließlich fünf Jahren Ihr Hobby betreiben und den Nenngrößen bei allen Modellbahner, die länger als fünf Jahre dabei sind. Relativ bedeutet, dass hier die Verteilung auf 100 % standardisiert wurde, um eine Vergleichsmöglichkeit zwischen den beiden Datenreihen zu schaffen. Modellbahner, die bis zu fünf Jahre das Hobby betreiben, beschäftigen sich zu 85 % mit nur eine Nenngröße, bei den Personen, die länger als fünf Jahre das Hobby betreiben, sind dieses 76 %, wodurch eine korrekte Vergleichbarkeit nicht mehr gegeben ist. Die Prozentzahlen darf man hier also nicht mit der Marktverteilung verwechseln.

Abb.: Nenngrößen - Hobby-Einsteiger

Abb.: Nenngrößen – Hobby-Einsteiger

Der Trend der hier sichtbar wird, ist, dass die Nenngrößen TT und H0 bei den Neu-Modellbahnenr stärker vertreten sind, während alle anderen Nenngrößen, insbesondere die größeren Bahnen, prozentual große Einbußen zu verzeichnen haben. Man darf hieraus jedoch nicht den Schluss ziehen, dass die Großspuren einer schweren Zukunft entgegen gehen. Unberücksichtigt ist hierbei, dass die Neu-Modellbahner später durchaus auch auf die großen Bahnen umsteigen oder sich diese als Zweit- oder Drittanlage zulegen.