Dachstuhlbrand

An einem sonnigen Sonntag Nachmittag dröhnt Sirenengeheule durch die ländliche Idylle eines norddeutschen Dorfes. Kurz darauf kann man Reifenquietschen und aufheulende Motoren in den Straßen hören, Feuerwehr Angehörige sind auf dem Weg zum Feuerwehrhaus. Einige Minuten später kann man in der Ferne das Martinhorn hören…

Ein Zimmerbrand auf einem Bauernhof wurde gemeldet, und die zuständige Ortsfeuerwehr wurde mit ihrem LF 8 zur Einsatzstelle alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Platzierte ihr LF 8 auf dem Hof um den angrenzenden Bach als Wasserentnahmestelle zu nutzen. Schnell wurde die Wasserentnahmestelle hergerichtet und der Gruppenführer erkundete die Lage.

Es stellte sich heraus das alle Bewohner das Haus verlassen hatten und sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden.

Während dessen wurde ein Verteiler gesetzt und ein C-Rohr zur Brandbekämpfung im Gebäude vorbereitet. Als der Erste Trupp unter PA ins Gebäude vorgedrungen war und den Brandherd erreicht hatte, stellte sich heraus das es sich um einen ausgedehnten Zimmerbrand handelte, die Zimmerdecke bereits Durchgebrannt war und sich das Feuer zum Spitzboden durchgefressen hatte. Sofort wurde vom Gruppenführer Verstärkung nachalarmiert.

Bilder Feuerwehr Diorama Dachstuhlbrand

Alarmiert wurde die nächstgelegene Schwerpunktfeuerwehr mit dem Löschzug, bestehend aus ELW 1, TLF 16, LF 16/12, und DLK 23/12.
Vorsorglich wurde zum Eigenschutz der Einsatzkräfte noch ein RTW mit zur Einsatzstelle geschickt. Nachdem der Löschzug die Einsatzstelle erreicht hatte wurde das TLF in der Hofeinfahrt platziert, ebenso der ELW. LF und DLK blieben auf der Straße stehen. Eine Einsatzleitung wurde eingerichtet.

Mittlerweile hat sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet und das Dach war in kürzester Zeit Durchgebrannt. Herabstürzende Trümmerteile erschweren den Einsatz!

Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht und wird vom TLF 16 eingespeist. Sofort wurde die Brandbekämpfung über das Wenderohr eingeleitet. Parallel dazu wurde der PA Trupp der Ortsfeuerwehr abgelöst und die Schwerpunktfeuerwehr übernahm auch die Innenbrandbekämpfung.

Mittlerweile ist der RTW und die Polizei eingetroffen, und natürlich auch eine Menge Schaulustige Dorfbewohner. Dem Bauernehepaar blieb nix anderes übrig als hilflos vom Hof aus zuzusehen wie ihr Haus Opfer der Flammen wurde. Hinter dem Haus wurde ein weiteres Rohr vorgenommen um (?Angrenzende Stallungen zu kühlen?). Ein weiterer Verteiler wurde vom LF 16 gesetzt um eine Brandbekämpfung über die Steckleiter einzuleiten.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle war und sich der Dachstuhl nicht mehr in Vollbrand befand, hat sich ein Trupp in die obere Etage vorgearbeitet um dort weiter kleine Brandherde und Glutnester abzulöschen. Nach 2 Stunden Brandbekämpfung konnte ?Feuer aus? gemeldet werden und die einsatzkräfte beginnen mit den Aufräumarbeiten.

Am Abend verlassen alle Kräfte die Einsatzstelle und die Schadensstelle wurde an die Kriminal-Polizei übergeben, die nun die Ursache des Brandes herausfinden muss. Es stellte sich heraus das ein defekter Fernseher Ursache des Feuers war.

Bauzeit: ca. 100 Stunden

Baudauer: 8 Monate

Kosten: ca. 400 Euro

 

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