Industriemodell Westfallenhütte in 1:87

Das Diorama, von dem hier die Bilder gezeigt werden, ist nur zum Teil zu sehen. Aufgrund von Platzmangel auf der Intermodellbau waren nur einige der Module zu sehen. Im Original ist das Dio noch 3-4 Meter größer.
Der folgende Text stammt von einer Pressemeldung aus 12/2002. Er gibt aber einige interessante Infos vor, weshalb ich ihn übernommen habe.

Zwei Hochöfen erheben sich über den roten Backsteinbau des Walzwerkes, über Lokomotiven und über Waggons voller Schlacke. Die Abstichflamme – sie ist erloschen. Schichtende in der Westfalenhütte, wie im richtigen Leben. Doch während das Original im Dortmunder Hoeschviertel bis 2004 demontiert und nach China verschifft wird, entsteht es in Egon Leinbaums Wohnzimmer als Industriedenkmal neu: im Maßstab 1:87.

Der Dortmunder Kranfahrer bastelt seit elf Jahren an seinem 5 m² großen Modell der Westfalenhütte. Bis es fertig ist, fließt noch reichlich Wasser durch die Ruhr. Er sei schließlich ein Perfektionist. Angefangen von den klitzekleinen Malochern im Blaumann über Stahlrollen, Gabelstapler, Drehbänke bis hin zum gelben Demag-Kran: Leinbaum hat aber auch an alles gedacht. Selbst Schilder zur Arbeitssicherheit gibt es in seiner Miniatur-Arbeitswelt.

Nachtschicht für die Bastelei

Bausätze aus dem Laden? Nein, wenn möglich, verzichte ich darauf. Zu langweilig, sagt er. Ein typischer Tüftler. Vieles ist selbst gemacht: Waggons, Gasometer, Maschinen, Kräne. Auch um Kosten zu sparen, führt Leinbaum fort. Schließlich verschlingt seine Bastelei auch so eine Menge Geld: Monat für Monat 200 bis 250 €. Fast täglich werkelt er im Schnitt 2-3 Stunden am Modell der Westfalenhütte.

Wenn Leinbaum Mittagsschicht hat, hängt er oft noch eine Schicht dran, fräst, bohrt, lackiert, manchmal bis 2:00 Uhr in der Nacht. Eine Sucht, hat er erkannt. Ideen hat der Mann ohne Ende: Aus Pappresten formt er Stahlrollen, aus Abdichtungen leerer Feuerzeuge Armaturen von Maschinen. Auch kaputte Uhren, Sektkorken und Profilleisten alter Gardinenstangen wandern nicht in den Müll, sondern recycelt in einem Modell auf der Anlage: ich schmeiße so schnell nichts weg, man kann ja alles noch mal gebrauchen, meint Leinbaum.

Geld verdienen will er mit seiner Leidenschaft übrigens nicht. Ihm geht es darum, ein Stück Ruhrgebietsgeschichte zu erhalten. Damit die Jugend weiß, wie es einmal ausgesehen hat. Stahl qualmende Schlote, das war doch mal in Dortmund. Schade, fügte er hinzu. Ein bisschen Nostalgie schwingt schon mit. Deshalb zeigt er sein Modell der Westfalenhütte gern ehemaligen Hoesch Mitarbeitern: wenn die dann ihren Arbeitsplatz erkennen sind sie schon berührt.

Bilder der Westfalenhütte in 1:87

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