Modellbahnwelt Oberhausen
Zunächst zeigen wir Ihnen im ersten Bauabschnitt auf 420 m² reiner Anlagenfläche das Ruhrgebiet
Anno 1965. Hierzu wurden alte Originalgleispläne der Bahnhöfe Oberhausen Hbf, Oberhausen-
Osterfeld-Süd sowie Bochum-Dahlhausen, aber auch historische Pläne der Hochofenanlagen der HOAG,
und Zeche/Kokerei Zollverein XII als authentische Grundlagen verwendet.
Viele Gebäude auf der Anlage, von der Villa Hügel, die Zechen Zollverein und Zollern, das Hafenamt
Dortmund, die Herz-Jesu-Kirche Oberhausen bis hin zu Siedlungen wie Grafenbusch oder Eisenheim
haben wir- ebenfalls auf der Basis historischer Fotos und Originalpläne originalgetreu bis zur
letzten Verzierung nachgebaut. Lassen Sie sich überraschen und suchen Sie die Details.
Und das Alltagsleben der Zeit wird sich in vielen, kleinen Szenen darstellen, von der Arbeit bis
zur Freizeitgestaltung.
Die Modellbahn selbst wird als Zweileitergleichstrom-System ausgeführt und mittels Computersteuer-
ung betrieben werden. Die Steuerung der Anlage erfolgt über Elektronikbauteile der Fa. MÜT GmbH,
als Steuerungssoftware wird TrainController der Fa. Freiwald eingesetzt. Das Gleismaterial kommt
von Tillig, besondere Weichenkonstruktionen (Stichwort: Hosenträgerkreuzungen noch dazu in
Kurven gelegt) hat die Firma Mehbu für uns gebaut.
Ein besonderer Höhepunkt, da in dieser Größe bisher noch nie verwendet, ist der fotorealistische
Hintergrund, der der Anlage eine besondere optische Tiefe verleiht.
Die Betriebsfläche des eigens für uns erstellte Gebäude umfasst ca. 3.100 m² und beinhaltet auch einen
Shop der täglich geöffnet ist. In weiter Folge werden wir unsere Tips und tricks in einer Modellbahnakademie weitergeben.
Im zweiten Bauabschnitt, den wir ab Winter 2008 vor den Augen unserer Besucher bauen werden,
werden wir Ihnen auf nochmals 420 m² Anlagenfläche die gleiche Landschaft wie im ersten Bauab-
schnitt nur in der heutigen Zeit präsentieren. Manche Dinge haben sich ge- und erhalten, aber
Sie werden erstaunt sein, wie der Strukturwandel der letzten 40 Jahre das Ruhrgebiet verändert hat.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich den Strukturwandel im Ruhrgebiet
bildlich vor Augen halten.
Bis zum Baubeginn des 2. Abschnittes werden auf der Fläche bis zu 7 Schauanlagen verschiedener Spur-
weiten zu sehen sein.
Da der Spaß für die ganze Familie selbstverständlich nicht zu kurz kommen darf, wird es viele Details
auf der Anlage zu entdecken geben. Nehmen Sie sich zwei Stunden Zeit und tauchen Sie ein in das Ruhr-
gebiet von gestern und heute.
Der Schiffs-Modellbau-Club Detmold wurde im Juni 1976 in Horn-Bad Meinberg gegründet und ca. 1 Jahr später eine Abteilung des PSV (Polizei-Sport-Verein) Detmold. Mittlerweile hat der Verein mehr als 50 Mitglieder aller Altersklassen. Nicht nur Männer frönen hier dem Schiffsmodellbau, auch einige weibliche Clubmitglieder widmen sich diesem Hobby. In der Hauptsaison vom Frühjahr bis zum Herbst, werden jeden Sonntag in Nienhagen die Modelle im Meschesee gefahren. Fahren darf alles was schwimmt, ausgenommen ist jedoch die Benutzung von Verbrennungsmotoren.
Eine Anfahrtsbeschreibung mit Karte und einige Bilder des Meschesee sind auf der Homepage des SMC zu finden. Gebaut werden verschiedene Schiffs-typen, hier z.B. ein Lotsenboot (L/B 105cm/ 24cm) mit den Modellfunktion-en: Becken-Bugstrahlruder, Radar, Löschmonitore und Sirene. Jährlich wird wechselnd ein Schaufahren oder eine Ausstellung durchgeführt, zu denen Gäste von befreun-deten Vereinen eingeladen werden.
In den Wintermonaten werden die Modelle für die nächste Saison instand-gesetzt. Das linke Bild zeigt z.B. eine antike Galeere, die durch 198 Ruder angetrieben wird. Das Modell entstand in reiner Holzbauweise nach rekons-truierten Plänen. Zu sehen sind die Modelle auf verschiedenen Ausstellun-gen und Messen, z.B. der Intermodellbau Dortmund oder der Modell und Hobby in Leipzig. Weitere Infos auf der Homepage des SMC.
Berthold Rakowitz aus dem oberfränkischen Selbitz, lies sich für seine HO-Ausstellung-Anlagen ein ungewöhnliches, aber erfolgversprechendes Konzept einfallen, um dessen Einhaltung und Verwirklichung er seit der Eröffnung von „Lok Land“ (Ende 1996) engagiert bemüht ist. Seine Idee: Er wollte die Eisenbahn im Maßstab 1:87 in eine naturgetreue Landschaft einbeziehen, die den Betrachter immer wieder fasziniert und zum ständigen Entdecken neuer Details herausfordert.
Das 4-Phasen-Konzept ermöglicht den Blick hinter die Kulissen des Modellanlagenbaus. So kann vom Rahmenbau über Trassierung inkl. Schattenbahnhöfen und Gleiswendel, der Verdrahtung bis zur Geländegestaltung jede wichtige Bauphase betrachtet werden. Die Einbeziehung in die verschiedenen Ausbaustufen ermöglicht, während eines 85-Meter-Rundganges, auch dem ungeübten Modelleisenbahner Einblick in Aufbau, Technik und Ge-staltung der Anlage.
